Am Historischen Rathaus in Bochum weht wieder die Regenbogenflagge. Sie wurde am Freitag, 15. Mai, gemeinsam mit dem Team der „Rosa Strippe“, Schülerinnen und Schülern des Graf-Engelbert-Gymnasiums sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der queeren Community gehisst.
Quelle: Dennis Yenmez/Stadt Bochum | All Rights ReservedAnlass ist der IDAHOBIT, der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit. Mit der Flagge setzt Bochum ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und gegen Diskriminierung.
Die Stadt Bochum hisst die Regenbogenflagge jedes Jahr zu diesem Aktionstag. Damit bringt sie ihre Wertschätzung für alle Menschen zum Ausdruck, unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität. Die Flaggenhissung ist dabei mehr als ein symbolischer Akt: Sie erinnert daran, dass queere Menschen weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt ausgesetzt sind – weltweit, aber auch in Deutschland.
Hintergrund zum IDAHOBIT
Der 17. Mai erinnert an eine wichtige Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation. Am 17. Mai 1990 strich die WHO Homosexualität aus dem internationalen Verzeichnis psychischer Krankheiten. Seit 2005 wird an diesem Datum der Internationale Tag gegen Homophobie begangen, später erweitert zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit.
Der Aktionstag macht darauf aufmerksam, dass trotz vieler Fortschritte bei der gesellschaftlichen Gleichstellung weiterhin Vorurteile, Anfeindungen und Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, intergeschlechtliche und trans* Menschen bestehen.






