Metropolradruhr (MRR): Regionalverband Ruhr (RVR) sucht Namen für neue Räder
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Metropolradruhr (MRR): Regionalverband Ruhr (RVR) sucht Namen für neue Räder

Zusammenfassung

Für die einzelnen Räder des Fahrradverleihsystems Metropolradruhr sucht der Regionalverband Ruhr (RVR) neue Namen – noch bis Ende Juni 2026.

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Der Regionalverband Ruhr (RVR) sucht Namen für die neuen Fahrräder des Verleihsystems Metropolradruhr (MRR). Unter dem Motto „Dein Name fährt mit!“ können ab sofort Vorschläge eingereicht werden.

Metropolradruhr-Rad (in Herne am Schloss Strünkede)Quelle: Jens Matheuszik | All Rights Reserved
Metropolradruhr-Rad (in Herne am Schloss Strünkede)

Wer einmal schon mit einem der neuen „Donkey Bike“-Räder (dieser dänische Anbieter ist jetzt der neue Partner des RVR beim MRR) gefahren ist, der oder die weiß, dass die Fahrräder alle kurze und prägnante Namen haben, die beim QR-Code zum Scannen zu lesen sind. Dass die Räder nun Kneipe, Pionier, Rasant, Ruhr, Spross usw. heißen ist jedoch erst einmal eine kleine Spielerei.

Jetzt kündigt der RVR an, dass es bis Ende September mehr als 5.700 neue Fahrräder an rund 1.000 Stationen geben soll. Bisherige Versprechen bzgl. der Verfügbarkeit und der Anzahl haben zum Betreiberwechsel nicht ganz geklappt, aber es zeigen sich Verbesserungen. Die mehreren tausend neuen Räder sollen natürlich auch Namen bekommen, die sowohl am Fahrrad selbst, als auch in der Donkey-Republic-App angezeigt werden.

Gesucht werden kurze, originelle und gerne auch ungewöhnliche Namen. Beispiele könnten „Oma Helga“, „Taxiteller“, „Sophia“ oder „Ercan“ sein. Die Vorschläge dürfen maximal zwölf Zeichen lang sein. Außerdem dürfen sie keine Markenrechte Dritter verletzen. Sonderzeichen sind nicht möglich.

Metropolradruhr: Flotte wächst weiterhin

Laut RVR umfasst die Flotte des Metropolradruhr in den bisher beteiligten 13 Kommunen zum Zeitpunkt Ende April rund 1.300 Räder – eine manuelle Zählung via App des Podcasts Bochum-Kommunal ergab aber zu Anfang Mai eher 1.000 Räder (vgl. Folge 36 von Bochum-Kommunal). Aber selbst wenn die ursprünglichen vom RVR angegebenen Zahlen nicht ganz stimmen – man merkt schon, dass die Anzahl der Räder nach oben geht. Wo es noch Nachholbedarf gibt: beim Wechsel der Räder zwischen den Stationen. Es kommt immer wieder vor, dass zentral in der Innenstadt gelegene Stationen über längere Zeiträume keine Fahrräder aufweisen, dafür in Stationen am Randgebiet ganz viele lagern. Wenn beispielsweise am Hauptbahnhof 0 (in Worten: NULL) Fahrräder sind, aber am Bodelschwinghplatz in Bochum immer wieder mehr als ein dutzend Fahrräder steht, dann scheint da mit der stadt-internen Verteilung etwas nicht richtig zu laufen. Oder aber: der bisherige Anbieter nextbike hat das besser hinbekommen als Donkey Republic jetzt.

Metropolradruhr-Räder (in Bochum am Amtsplatz)Quelle: Jens Matheuszik | All Rights Reserved
Metropolradruhr-Räder (in Bochum am Amtsplatz: hier stehen überraschend viele Fahrräder)

Neue Metropolradruhr-Städte

Im August kommen Moers, Neukirchen-Vluyn sowie die Städte des Kreises Recklinghausen hinzu. Damit wächst das Verleihsystem um weitere zwölf Kommunen.

Namensvorschläge für neue Metropolradruhr-Räder

Namensvorschläge können noch bis zum 28. Juni 2026 online eingereicht werden – und zwar unter folgender Adresse: www.rvr.ruhr/themen/mobilitaet/metropolradruhr

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